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Gewerkschaftliche Interregionale im Dreiländereck
Der wirtschaftliche und soziale Rahmen der 80er Jahre hat bewiesen, dass es notwendig ist, gezielt die Interessen der ArbeitnehmerInnen im Gebiet des europäischen Entwicklungspools zu vertreten, der einen belgischen, einen französischen und einen luxemburgischen Teil abdeckt.
Seit 1987 befasst sich die IRS mit dieser speziellen Aufgabe und vereinigt heute 8 Gewerkschaften mit ArbeitnehmerInnen aus den 3 Ländern:
- CSC – Syndicats Chrétiens de Belgique - FGTB – Fédération Générale du Travail de Belgique - CGSLB – Centrale Générale des Syndicats Libéraux de Belgique
- CFDT - Confédération Francaise Démocratique du Travail (Lorraine ) - CFTC - Confédération Française des Travailleurs Chrétiens - CGT - Confédération Générale du Travail, Union Régionale Lorraine - CGT-FO - Confédération Générale du Travail - Force ouvrière
- LCGB - Confédération Luxembourgeoise des Syndicats Chrétiens - OGB•L - Confédération Générale du Travail du Luxembourg
Bis 1990 bestand ihre Tätigkeit vor allem darin, auf die Entscheidungen der Verantwortlichen auf nationaler Ebene Einfluss zu nehmen; ab1991 machte sie es sich zur Aufgabe, ihre verschiedenen Einzelpartner zur Schaffung einer EU-Beratungsstelle für soziale Fragen aufzurufen; 1993 wurde diese Stelle zum „ Eures Grenzregionen im europäischen Entwicklungspool“ umgewandelt und trug mit dazu bei, dass das Recht auf grenzüberschreitende Freizügigkeit eingeführt wurde.
Die Frage der Bildung und der Qualifikationen nimmt im Wirtschafts- und Sozialprojekt der Region eine wichtige und entscheidende Stellung ein ; daher führte die IRS zwischen 1994 und 1998 mit verschiedenen Partnern und mit Unterstützung der europäischen Region zwei bedeutende Projekte durch:
- "Analyse der Lebenswirklichkeit in den Unternehmen und Erfassung der Unterschiede in den Gesetzen der Nationalstaaten“
- "Mitarbeit an der Erstellung von Bildungseinrichtungen in Unternehmen, orientiert an den am meisten gefährdeten ArbeitnehmerInnen".
Der Aufbau und die ständige Weiterentwicklung Europas beschleunigen die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und der Bedingungen für die Mobilität der ArbeitnehmerInnen, aber die großen Szenarien der Veränderung dürfen nicht die Belange der Bevölkerung und den sozialen Dialog beiseite drängen. In unserer grenzüberschreitenden Großregion wird der Arbeitsmarkt immer anspruchsvoller und flexibler. Dies führt zu komplexen und schwierigen Lebenssituationen.
Die IRS steht zusammen mit ihren 8 EURES-Beratern den ArbeitnehmerInnen für Information und Rat bei Fragen, Projekten und Schwierigkeiten zur Verfügung.
Durch ihre tägliche Arbeit und ihre Publikationen (Führer, Informationsblätter) hilft die IRS bei der Integration und wacht über Missbrauch.
Sie setzt sich beständig für den Sozialschutz, das Recht, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der grenzüberschreitenden Großregion an und entwickelt sie in der richtigen Richtung weiter.
Kontakt
Siège social - Présidence IRS des 3 Frontières / 20 rue des Glacis / BP 32240 / F-54022 NANCY CEDEX
Téléphone : +33 / 383 394 506 Télécopie : +33 / 383 394 531 presidence@syndicats3frontieres.org
Président : Philippe FAVEAUX Secrétariat de la présidence : Sylvie MANGEON
Coordonnateur Alain SUCCART IRS des 3 Frontières / Avenue du Dr Gaasch, 72 / L-4818 RODANGE
Téléphone : +352 / 26 50 38 72 asuccart@syndicats3frontieres.org
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