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     > home / Die Grossregion / Bevölkerung 19-11-2008 - 07:46 (GMT+1)
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Bevölkerung


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Bevölkerung

Am 1. Januar 2006,  zählt die Großregion 11.331.214 Einwohner, die sehr ungleichmäßig auf ihre fünf Teilregionen verteilt sind. Mehr als die Hälfte dieser Bevölkerung lebt in Rheinland-Pfalz und Wallonien. In Luxemburg, das nicht nur das kleinste Land der Europäischen Union ist, sondern auch eine ihrer kleinsten Regionen, wohnen knapp 4,14 % der Einwohner der Großregion.

Anteil der Regionen an der Gesamtbevölkerung der Grossregion in 2002

Die Bevölkerung in der Grossregion erreicht im Jahr 2006 mehr als 11,3 Millionen Einwohner, das sind 2,3 % der Bevölkerung Europas.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft umfasst zum 1. Januar 2006 73.119 Einwohner, das entspricht 2,14 % der Bevölkerung der Wallonie.


Was bringt die Zukunft?

Die Bevölkerungsprognosen sagen einen Rückgang der Bevölkerung von 322.134 Einwohner bis zum Jahre 2030 an, das heißt 2,84 %.

Nach den Bevölkerungsprognosen, die auf diesen Zahlen basieren, wird das Saarland im Laufe der nächste 44 Jahre den höchsten Bevölkerungsschwund kennen. Dieser Rückgang wird auf ungefähr ein viertel der derzeitigen Bevölkerung geschätzt. Rheinland-Pfalz kann ungefähr 18% von seiner Bevölkerung verlieren, und Lothringen -  die Prognosen gehen nur bis zum Jahre 2030 mit einem Verlust von 193.382 Einwohner also 8,27 % - wird  wahrscheinlich eine große Anzahl von Einwohnern verlieren. Andererseits sieht man für Wallonien einen Anstieg der Bevölkerung von ungefähr 10% von 2006 bis die Mitte des Jahrhunderts vor. Schließlich wagen die Statistiker sogar einen Anstieg um etwa 34% für Luxemburg vorzusehen.


- Bevölkerungsprojektion : Männer

Die Projektionen der männlichen Bevölkerung kündigen bis 2030 einen Rückgang von 79.102 Einwohnern an, das heißt - 1,43 %.

Die erheblichsten Rückgänge betreffen das Saarland und Rheinland-Pfalz, während Luxemburg und Wallonien einen Anstieg der Bevölkerung kennen werden.

- Bevölkerungsprojektion : Frauen

Die Projektionen der weiblichen Bevölkerung kündigen bis 2030 einen Rückgang von 94.561 an, das heißt - 1,63 %.

Die erheblichsten Rückgänge betreffen das Saarland und Rheinland-Pfalz, während Luxemburg und Wallonien einen Anstieg der Bevölkerung kennen werden.

- Bevölkerungsprojektion : 0 bis unter 20 Jahren

Die Projektionen der Bevölkerung unter 20 Jahren kündigen bis 2030 einen Rückgang von 219.342 Einwohnern an, das heißt - 8,94 %.

Die erheblichsten Rückgänge betreffen das Saarland und Rheinland-Pfalz, während Luxemburg einen Anstieg dieser Bevölkerung von mehr als 8% kennen wird.

- Bevölkerungsprojektion : 20 bis unter 60 Jahren

Die Projektionen der Bevölkerung von 20 bis unter 60 Jahren kündigen bis 2030 einen Rückgang von 708.062 Einwohnern an, das heißt - 8,94 %.

Die erheblichsten Rückgänge betreffen das Saarland und Rheinland-Pfalz. Wallonien wird auch einen Rückgang kennen, während Luxemburg einen aber wenig erheblichen Anstieg dieser Bevölkerung  kennen wird.

- Bevölkerungsprojektion : 60 Jahre und älter

Die Projektionen der Bevölkerung von mehr als 60 Jahren kündigen bis 2030 eine Erhöhung von  783.127 Einwohnern an, das heißt + 28,86 %.

Alle Gebiete sind von diesem sehr starken Anstieg betroffen insbesondere Luxemburg mit einer Erhöhung die überschreitet 57 %.

- Bevölkerungsprojektion : 80 Jahre und älter

Die Projektionen der Bevölkerung von mehr als 80 Jahren kündigen bis 2030 eine Erhöhung um 175.923 Einwohner an, das heißt + 30,70 %.

Alle Gebiete sind von diesem sehr starken Anstieg betroffen insbesondere Luxemburg mit einer Erhöhung die überschreitet 58 %.

 

SCHLUSSFOLGERUNGEN

Im Jahre 2020 wird die Grossregion 11.243.194 Einwohner zählen, darunter

- 5.501.410 Männer (48,93% der Gesamtbevölkerung)
- 5.741.784 Frauen (51,07% der Gesamtbevölkerung)
- 2.300.306 Einwohner von 0 bis unter 20 Jahren (20,46% der Gesamtbevölkerung)
- 5.826.498 Einwohner von 20 bis unter 60 Jahren (51,82% der Gesamtbevölkerung)
- 3.116.390 Einwohner über 60 Jahren (27,72% der Gesamtbevölkerung)

Im Jahre 2030 wird die Grossregion 11.135.346 Einwohner zählen, darunter

- 5.445.314 Männer (48,9% der Gesamtbevölkerung)
- 5.690.032 Frauen (51,1% der Gesamtbevölkerung)
- 2.225.888 Einwohner von 0 bis unter 20 Jahren (19,99% der Gesamtbevölkerung)
- 5.412.927 Einwohner von 20 bis unter 60 Jahren (48,61% der Gesamtbevölkerung)
- 3.496.431 Einwohner von über 60 Jahren (31,40% der Gesamtbevölkerung)

Die Grossregion ist vom demographischen Wandel betroffen. Wo heute wenig Kinder geboren werden, wo ein Mangel an jungen Menschen und insbesondere zukünftigen Müttern vorherrscht, werden die nächsten Generationen schrumpfen. Die  leichzeitige steigende Lebenserwartung führt in den kommenden Jahrzehnten zu einer erheblichen Verschiebung der Altersstrukturen – ein Wandel, der nicht nur die bestehenden Sozialsysteme auf den Prüfstand stellt, sondern auch den Arbeitsmarkt und die Arbeitswelt der Zukunft nachhaltig beeinflusst.

Am 1. Januar 2005 lebten in der Grossregion 11.308.909 Menschen, Während die Grossregion von 1975 bis 1987 einen Bevölkerungsrückgang verzeichnete, stieg die Gesamtbevölkerung von 1998 bis 2005 um 1,3% an. Innerhalb der Grossregion sind dabei jedoch regional verschiedene und zum Teil gegenläufige Tendenzen auszumachen. Ferner ist der insgesamt zu beobachtende Alterungsprozess in den Teilregionen unterschiedlich weit fortgeschritten: Der Altenquotient liegt in der Grossregion bei 41,7, wobei die deutschen Bundesländer die höchsten Werte aufweisen. Luxemburg hingegen verfügt über eine vergleichsweise junge Bevölkerung.

Hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung wird für die Grossregion bis zum Jahr 2020 ein Rückgang um -0,6% erwartet, wovon das Saarland und Rheinland-Pfalz am stärksten betroffen sein werden. Während heute in der Grossregion der Anteil der unter 20-Jährigen 22,9% beträgt, werden es im Jahr 2020 nur noch 20,46 % sein. Gleichzeitig geht in diesem Zeitraum der Anteil der 20 bis 59-Jährigen zurück, der der über 60-Jährigen wächst an.

Die Entwicklung der Struktur der Erwerbspersonen in der Grossregion wird demnach vom kontinuierlich wachsenden Anteil der Älteren gekennzeichnet sein, während gleichzeitig immer weniger jüngere Erwerbsfähige dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehen. Von diesem Alterungsprozess sind alle Teilräume der Grossregion betroffen. In der Folge sind alternde Belegschaften und Engpässe bei der Rekrutierung von betrieblichem Nachwuchs – speziell mit mittleren und vor allem höheren Qualifikationen – zu erwarten.


Weitere Informationen

Statistikportal der Grossregion

Interregionale Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (Berichte)


Diese Seite wurde aktualisiert am 17-11-2008

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