Wie sieht der soziale Zusammenhalt zwischen Luxemburg und seinen Nachbarn in Zukunft aus?

Podiumsdiskussion „Wissenschaft & Gesellschaft“

Das Großherzogtum Luxemburg zieht täglich fast 200.000 Grenzgänger an. Historisch bedingt ist der luxemburgische Arbeitsmarkt ein Ziel für Ausländer. Um ein „Zusammenleben“ zu ermöglichen, hat der luxemburgische Staat in den letzten Jahrzehnten verschiedene Mechanismen entwickelt, um die Integration all dieser Arbeitnehmer zu erleichtern. Andererseits scheinen verschiedene Mechanismen dem so geschaffenen sozialen Zusammenhalt entgegen zu wirken. Luxemburg schloss mit seinen Nachbarn bilaterale Steuerabkommen, mit unterschiedlichen Auswirkungen. Die Sozialversicherung ist auf europäischer Ebene geregelt und führt zu einer unterschiedlichen Behandlung von Gebietsansässigen und Grenzgängern.

Tragen all diese Bewegungen dazu bei, den sozialen Zusammenhalt auf dem luxemburgischen Arbeitsmarkt zwischen Grenzgängern und Gebietsansässigen, aber auch unter Grenzgängern an sich zu verbessern oder schwächen sie diesen? Sind die Gebiete der Großregion um Luxemburg herum gleichberechtigt? Wie können wir in Zukunft den Zusammenhalt dieses in Europa einmaligen Arbeitsmarktes über seine verschiedenen Teilregionen hinweg aufrechterhalten? Dies sind einige der Themen, die diskutiert werden.

Podium

Hauptreferent

  • Guy Deloffre, Professor an der ICN Business School Nancy

Runder Tisch

  • Roger Cayzelle, Präsident des Instituts der Großregion
  • Franz Clement, Forscher am LISER
  • Claude Gengler, Doktor in Geografie
  • Stéphane Mertz, Schöffe zuständig für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Gemeinde Martelange, Belgien
  • Louis-François Reitz, Directeur Général Délégué für die institutionelle Kooperation der Stadt Metz
  • Jean-Jacques Rommes, Präsident des WSA Luxemburg

Moderator

  • Hubert Gamelon, Journalist, Le Quotidien