Ökologischer Landbau - nachhaltige Zukunft der GAP

Gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz und der Heinrich Böll Stiftung Brussels, European Union

Der ökologische Landbau ist ein aktiver Beitrag zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Seine Prinzipien und Anbaumethoden, wie etwa die flächengebundene Tierhaltung und weite Fruchtfolgen, schonen Gewässer und Böden; fördern Tierschutz und günstige Rahmenbedingungen für Wildkräuter, Insekten, Vögel sowie Wildtiere und tragen damit zum Schutz der Artenvielfalt bei.

 

Die steigende Nachfrage nach Bio-Produkten zeigt, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher diese naturschonende und tiergerechte Wirtschaftsweise honorieren. Eine Ausweitung des ökologischen Landbaus in Europa trägt dazu bei, die mittelständische Struktur landwirtschaftlicher Betriebe zu erhalten, die starke heimische Nachfrage zu bedienen und Lieferketten zu verkürzen sowie das Angebot an ökologisch erzeugten Lebensmitteln auch in der Gemeinschaftsverpflegung ausgebaut werden.

Der Ausbau des ökologischen Landbaus ist daher das Ziel der Landesregierung Rheinland-Pfalz wie der deutschen Bundesregierung. Die öffentliche Umweltleistung dieser Bewirtschaftungsform muss ausreichend honoriert werden. Wie kann die Ausgestaltung der neuen GAP die Finanzierung des Ausbaus sicherstellen? Die bisherigen Vorschläge der Kommission zeigen verschiedene Wege auf.

Im Rahmen der Veranstaltung möchten die Veranstalter mit den Teilnehmern über Finanzierungsmöglichkeiten diskutieren, und wie der Ökolandbau gestärkt und sein Ausbau auf min. 20 Prozent der Anbaufläche sicher finanziert werden kann.