L’Europe à la barre

Ein theatraler Prozess

L'Europe à La Barre ist wie ein theatraler Prozess: ein Stück, in dem sich Fiktion und Realität verflechten, in dem Humor in der Ernsthaftigkeit eines Subjekts destilliert wird und in dem echte Zeugen kommen, um vor falschen Anwälten auszusagen. Europa wird beschuldigt; es ist Sache der Akteure, es zu verteidigen oder im Gegenteil, dagegen zu argumentieren.

Die Jury ist das Publikum! Jeder ist eingeladen, sich seine eigene innere Meinung zu bilden.

Ein Team von Akteuren, unterstützt von Europa- und Rechtsexperten, führt einen Scheinprozess gegen echte Gäste, „Zeugen“, die kommen, um im Zeugenstand auszusagen. Das Set und die Kostüme sind sorgfältig zusammengestellt und versetzen das Publikum in die besondere Atmosphäre eines echten Prozesses. Die Zeugen kommen aus der örtlichen Politik und dem europäischen Projektträgersektor. Die Teilnahme dieser Personen aus dem realen Leben stellen einen echten Mehrwert dar, der inhaltlich unsachgemäß, aber in der Form relevant ist. Es geht darum, eine wirklich widersprüchliche, unkonventionelle Debatte zu führen, bei der die Standpunkte auf der Grundlage einer gründlichen und dokumentierten Vorbereitung verglichen werden. Freiwillig „provokativ“, ruft „L‘Europe à la Barre“ zur Reaktion auf, zur Stellungnahme, um aus dem unausgesprochenen oder weichen Konsens herauszukommen.

Ein Stück, das von der Gruppe „Les Têtes de l'art“ veranstaltet und aufgeführt wird, organisiert von Europe Direct CRISTEEL in Zusammenarbeit mit dem MJC von Lillebonne und mit Unterstützung des Departements Meurthe-et-Moselle und der Region Grand Est.