Gemeinsam auf den Wegen Europas

Rund 300 Studierende überraschten und überwältigten am 6. August 1950 die deutschen und französischen Beamten am Grenzübergang St. Germanshof in der Pfalz. Der Krieg war noch nicht lange vorüber als die jungen Leute von damals bereits für die Beseitigung der Grenzen demonstrierten.

Eine solche Spur des Einsatzes für ein deutsch-französisches und europäisches Miteinander möchten auch die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule Neustadt und ihre Partner aus dem Lycée Hurlevent de Behren-Lès-Forbach heute, im Jahr 2019, hinterlassen. Nachdem sie am 24. Januar 2019 Matthias W. M. HEISTER, Zeitzeuge des Ereignisses von 1950, getroffen haben, entschließen sie sich dazu, an dem Ort dieses Grenzübergangs ein gemeinsames Kunstwerk zu errichten. Aktueller Anlass sind der neue deutsch-französische Vertrag und die Europawahlen.

Gefördert durch das Programm Interreg-V-A-Großregion Sesam‘GR haben die beiden Partnerschulen bereits gemeinsame Projekte in der Vergangenheit realisiert. Das in Gemeinschaftsarbeit geschaffene Kunstwerk soll die Partnerschaft weiter vertiefen und ein Zeichen setzen für die deutsch-französische ebenso wie die europäische Freundschaft.

Ein Radwanderweg soll zum Ort der Begegnung führen, wo sich früher die Grenze befand und nun das Kunstwerk der Schülerinnen und Schüler eingeweiht werden soll.

EINLADUNG: So laden das Lycée Hurlevent Behren-Lès-Forbach, die Berufsbildende Schule Neustadt und die Ortsgemeinde Bobenthal Sie herzlich dazu ein, anlässlich der Vernissage des von Schülerinnen und Schülern beider Schulen geschaffenen Kunstwerkes, gemeinsam mit ihnen die deutsch-französische Freundschaft zu feiern.

WANN: Dienstag, 4. Juni 2019, 18 Uhr

WO: Europadenkmal St. Germanshof, Bobenthal, VG Dahner Felsenland

Um Bestätigung der Teilnahme bis zum 28. Mai an reinhard.weber@bbs-nw.de wird gebeten.

Um die deutsch-französische und die europäische Freundschaft zu besiegeln, können Besucherinnen und Besucher ein mitgebrachtes Vorhängeschloss am Kunstwerk anbringen.