“LAND OF MEMORY“ - Kolloquium zur Bedeutung von Kunst und Kultur in der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit

Das Projekt „Land of Memory“ setzt sich mit der Zeit des NS-Terrors im Saarland, in Rheinland-Pfalz, im Grand Est (Lothringen, Elsass, Champagne-Ardenne), Luxemburg, Wallonien und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens auseinander. Heute eignet sich die Großregion als eng verflochtener Kooperationsraum in besonderer Weise zum Vergleich und zur Diskussion der unterschiedlichen nationalen Ansätze der Erinnerungsarbeit. Hier wurde 2016 erstmals eine interregional besetzte Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um Möglichkeiten der Vernetzung der Gedenk- und Erinnerungsorte zu erarbeiten und Perspektiven der Darstellung und Vermittlung zu diskutieren.

Ein Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit ist die interaktive Website „Land of Memory“- Gedenk- und Erinnerungsorte in der Großregion. Mit dem Kolloquium soll nun eine öffentliche Diskussion mit Expertinnen und Experten zur Bedeutung von Kunst und Kultur in der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit angestoßen werden. Die zentrale Frage dabei ist, wie man mit innovativen künstlerischen Konzepten neue Wege findet, die Bevölkerung - und hier insbesondere die Jugend - anzusprechen.

Die Veranstaltung wird simultan (Deutsch/Französisch) übersetzt.

Anmeldung bis zum 12. April 2018 unter: grossregion@kultur.saarland.de.