Konferenz "Grenzüberschreitendende Beschäftigung in Luxemburg: Entwicklung, Herausforderungen und Perspektiven"

Von der Chambre des salariés Luxemburg organisiert

Die grenzüberschreitende Beschäftigung hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten in Luxemburg stark ausgedehnt, was zu einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um das Zehnfache führte. Im Januar 2017 arbeiteten rund180 000 Grenzgänger im Großherzogtum Luxemburg (IGSS). Sie stellen für die Gebiete der Großregion einen bedeutenden Faktor der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dar. Diese Konferenz möchte Antworten aufwesentliche Fragen liefern:
• Welche sozioökonomischen Merkmale weist die grenzüberschreitende Beschäftigungauf?
• Wer sind diese mobilen Arbeitnehmer, die in ihrem Alltag die Vielfalt Europas erleben?
• Wie stark sind sie am wirtschaftlichen und sozialen Leben vor Ort beteiligt (sowohl in der Arbeitsregion als auch inder Wohnsitzregion)?
• Welche Folgen hat der starke Anstieg ihrer Anzahl für die Grenzgebiete Luxemburgs?
Zur Beantwortung dieser Fragen werden drei Forscher des LISER (Luxembourg Institute of Socio-Economic Research), der Universitä tLuxemburg und der Universität Lothringen die Ergebnisse ihrer diesbezüglichen Arbeiten zur Verfügung stellen. Sie betrachten diese Grenzgänger als echtes Humankapital sowohl für deren Beschäftigungsgebiet alsauch für deren Wohnsitzgebiet.