Das Saarland in führender Verantwortung für den neuen Elysée-Vertrag

Anne-Marie Descôtes nutzte die Gelegenheit ihres Aufenthaltes im Saarland zu einem persönlichen Austausch mit Ministerpräsident Hans. Zentrales Thema war die besondere Bedeutung des Saarlandes sowie der Grenzregion für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Hierbei wurde zunächst ausführlich über den sich aktuell in Vorbereitung befindenden neuen Elysée-Vertrag gesprochen. Der 1963 geschlossene deutsch-französische Freundschaftsvertrag soll am Deutsch-Französischen Tag 2019, dem 22. Januar, um ein neues Abkommen ergänzt werden. „Ich bin fest davon überzeugt, dass der künftige Vertrag den deutsch-französischen Beziehungen neuen Schwung und vielversprechende Perspektiven der Zusammenarbeit verleihen wird“, so der Ministerpräsident.

Insbesondere die Frankreichstrategie des Saarlandes als Mehrsprachigkeitsstrategie bietet – da waren sich beide einig – eine hervorragende Grundlage für alle bereits laufenden und geplanten grenzüberschreitenden Projekte. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem über eine Intensivierung der Zusammenarbeit sowohl im Gesundheits- und Sozialwesen als auch im Sicherheitsbereich gesprochen.

Die berufliche Bildung wurde gemeinsam als Schlüssel für wirtschaftliche Prosperität und technologischen Fortschritt beider Länder gewürdigt. Tobias Hans betont: „Die Zusammenarbeit des Saarlandes mit der Region Grand Est im Bereich der beruflichen Bildung leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag.“

Pressemitteilung der saarländischen Staatskanzlei am 13. September 2018