Der Frieden scheint heute selbstverständlich, der Grenzübertritt ist zur Normalität geworden. Gleichwohl sind die Spuren des Ersten Weltkriegs in der Region noch immer sichtbar und die Erinnerungsarbeit stellt eine wichtige und gemeinsame Aufgabe dar. Die Partner der Großregion haben sich daher verpflichtet, nicht zu vergessen. Gemeinsam bewahren sie die Erinnerung an die blutigen Schlachten an unseren Grenzen.
Das Projekt „Wege der Erinnerung“ führt Sie zu den Spuren der Grenzschlacht von August 1914. Dort, wo der Erste Weltkrieg vor hundert Jahren nichts als Schlachtfelder und zerstörte Städte zurückgelassen hatte, entdecken Sie heute idyllische Landschaften und malerische Dörfer. 10 Rundwege zwischen 35 und 80 km Länge werden Ihnen die besondere und nur wenig bekannte Geschichte dieser Grenzschlacht näherbringen.
2016 ist Verdun 2016 : Gedenken an die Schlacht um Verdunein besonderes Jahr, denn die Schlacht um Verdun, die sich als Sinnbild für die Grausamkeit des Krieges in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hat, jährt sich zum hundertsten Mal. Sechs Millionen Soldaten standen sich zwischen 1914 und 1918 im Departement Meuse gegenüber.Heute ist das Mémorial de Verdun eines der größten europäischen Museen zum Ersten Weltkrieg. Das Beinhaus von Douaumont beherbergt die Gebeine von 130 000 französischen und deutschen Soldaten, für immer zusammengeführt.Heute ist Verdun eine Welthauptstadt des Friedens und Sitz des Weltzentrums für Frieden, Freiheit und Menschenrechte.