GeoConnectGR verbessert Wahrnehmung von Experten aus Nachbarländern

Am 19. Februar traf sich die Projektgruppe GeoConnectGR in Vollbesetzung in der Administration du Cadastre et de la Topographie du Luxembourg. Bei diesem Treffen konnten der Projektfortschritt besprochen und die nächsten Schritte festgelegt werden. So wird bis Ende April der Schwerpunkt auf Edge-Matching-Verfahren („Grenzverbindungen“) liegen, um die Konnektivität der Gewässernetzdaten an allen Binnengrenzen der Großregion zu gewährleisten.

Pierre Vergez, Experte auf diesem Gebiet am Institut national de l'information géographique et forestière (IGN France) und am Conseil national de l'information géographique (CNIG), hielt einen bemerkenswerten Vortrag über das geografische großflächige Edge Matching an den französischen Grenzen. Er betonte die Dualität zwischen rechtlichen und technischen Grenzen sowie die Notwendigkeit, den Begriff der „limite millésimée“ einzuführen. Er unterstrich auch das große Interesse am Projekt GeoConnectGR, das seit seinem Start zu einer deutlich verbesserten Wahrnehmung von Experten aus Nachbarländern beigetragen hat. Alle Beteiligten sind sich nun einig, dass die Harmonisierung der Grenzdaten von wesentlicher Bedeutung für den Übergang zu einem wirklich integrierten digitalen Europa ist.

Die Mitglieder der Projektgruppe GeoConnect GR, am 19.02.2019

 

 

 

The European Union finances this project.