Zwischengipfel der Exekutiven der Großregion

Am 21. Juni 2018 fand im Rahmen des grenzüberschreitenden Wirtschaftsforums „ Greater Region 4.0. – The Greater Region goes digital“ der Zwischengipfel der Exekutiven der Großregion in der Handelskammer Luxemburg, unter dem Thema „Eine zukunftsorientierte Großregion“, statt.

Wie bereits beim Treffen im Februar 2018, stellte die Europäische Union das Hauptgesprächsthema dar. Die Exekutiven betonten die Wichtigkeit, die europäische Kohäsionspolitik mit konkreten Projekten zu begleiten. In diesem Sinne haben sie eine gemeinsame Erklärung angenommen, die die Kandidatur der Universität der Großregion (UniGR) unterstützt, Teil des Pilotprojektes „Europäische Universität“ zu werden.

Die Unterstützung zur Einführung von grenzüberschreitenden Mikroprojekten im Raum der Großregion wurde ebenfalls angesprochen und von den Mitgliedern des Gipfels nachdrücklich unterstützt. Sie unterstrichen den Mehrwert dieser niederschwelligen Kooperationsprojekte für die Bürger.

Die Mitglieder des Gipfels nahmen ebenfalls die gemeinsame Stellungnahme der für die Agrikultur und ländliche Entwicklung zuständigen Minister und politischen Verantwortlichen der Großregion an, das Budget für die GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) auf dem aktuellen Niveau der 27 Mitgliedstaaten beizubehalten.

Die Kooperationsagenda auf dem Gebiet der Großregion markierte den zweiten Höhepunkt des Treffens. In diesem Rahmen verabschiedeten die Exekutiven zunächst die Charta für den Wald, die am 29. Juni 2018 auf der Landwirtschaftsmesse in Ettelbrück unterschrieben wird. Die zuständigen Minister und die politisch Verantwortlichen werden sich gemeinsam verpflichten, die für die Entwicklung der institutionellen Zusammenarbeit im Bereich Wald notwendigen Maßnahmen und Initiativen zu ergreifen.

Im Bereich der Jugend begrüßten und begleiten die Gipfelmitglieder die Schaffung eines Pilotprojektes „Strategisch Europäischer Freiwilligendienst in der Großregion“. Die Europäische Kommission erhebt den Freiwilligendienst zu einer ihrer Prioritäten. Das Ziel besteht darin, den Freiwilligen Lernmöglichkeiten zu bieten, den Austausch und das Verständnis unter den Jugendlichen zu fördern und das Betätigungsfeld in den verschiedenen Bereichen zu diversifizieren, wie beispielsweise in der Ökologie, dem Sozialen, dem Sport, der Kultur und der Bewahrung des kulturellen Erbes. Auf strategischer Ebene geht es darum, die Organisationen der Großregion zu vernetzen.

In Bezug auf den Transport informierte die luxemburgische Präsidentschaft die Partner über die Mobilitätsstrategie MoDu 2.0, deren Grundprinzipien in der Multimodalität, der Verstärkung des öffentlichen Transports und dessen aktiver Nutzung liegen.

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