Grenzüberschreitende Realitäten – Der deutsch-französische Austausch im Alltag

Am 23. Mai 2018 luden die Departements Moselle und Meurthe-et-Moselle sowie das Institut der Großregion zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Grenzüberschreitende Realitäten“ ins Robert Schuman Haus nach Scy-Chazelle ein.

Im Fokus der ersten Veranstaltung stand der deutsch-französische Austausch im Alltag zwischen den beiden französischen Departements in der Region Grand Est und dem Saarland. In Anwesenheit von Mathieu Klein, Präsident des conseil départemental des Departements Meurthe-et-Moselleund Patrick Weiten, Präsident des conseil départemental des Departements Moselle fanden drei Rundtischgespräche zu den Themen:

1.      Senioren - Fördern der reellen und virtuellen Mobilität in der Großregion, über den Tourismus und die Kultur, Stärkung der Selbstständigkeit von Senioren

2.      Am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen - Entwicklung alternativer Beschäftigungsformen in Deutschland: Die doppelte Problematik „Mobilität und Sprachen“

3.      Jugend – Spracherwerb und Sensibilisierung für die Kultur des Nachbarn

statt.

An den Gesprächen nahmen unter anderem die Präsidentin des Vereins Europ’Age Saar-Lor-Lux, Marianne Granz, der Vorsitzende des conseil consultatif de l’insertion de la Meurthe-et-Moselle (Beirats für Eingliederung des Departements Meurthe-et-Moselle), Yvon Bresson, und die Vorsitzende des conseil départemental junior de la Moselle (Junior-Departementrats des Departement Moselle), Line Corbon, teil, die von ihren Erfahrungen berichteten.

Im Rahmen der Veranstaltung und im Beisein des saarländischen Landtagspräsidenten Stephan Toscani, unterschrieben die beiden französischen Departement-Präsidenten eine Absichtserklärung, in der sie sich zu einem verstärkten Engagement in Bezug auf den Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit verpflichten. In seinem Redebeitrag lobte Stephan Toscani die mutige Initiative der beiden Departements und verwies auf die engen Beziehungen zwischen Frankreich und dem Saarland.