Die Großregion verliert einen Freund

Mit großer Bestürzung und Betroffenheit hat der Gipfel der Großregion die Nachricht über den plötzlichen Tod des Staatssekretärs für Nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur des Großherzogtums Luxemburg am Abend des 16. Mais 2018 erhalten. Die Großregion verliert mit ihm einen engagierten Freund und Verbündeten. Als überzeugter Europäer wusste Camille Gira in seiner beruflichen und politischen Laufbahn seine Ideale in konkrete Projekte umzusetzen. Auch durch seinen Beitrag hielt die grenzüberschreitende Kooperation Einzug in den Alltag zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. Auf pragmatische Art und Weise zeigte er, dass sich Europa auch und vor allem in Grenzregionen aufbaut. Camille Gira setzte sich aktiv für die stetige Verbesserung von Entscheidungs- und Rechtsinstrumenten in der grenzüberschreitenden Kooperation ein und verschaffte sich in den vergangenen Jahren Anerkennung für seine Verdienste in der grenzüberschreitenden und interregionalen Zusammenarbeit in Europa.

In diesen schmerzlichen Momenten steht der Gipfel der Großregion an der Seite seiner Familie und Angehörigen. Der Gipfel der Großregion verneigt sich vor seinem persönlichen Engagement, seinem Einsatz und seiner liebenswürdigen Art. Camilla Gira war ein ehrenhafter Mann, der sich nicht nur durch Engagement und Aufrichtigkeit im Beruf, sondern auch durch sein offenes Ohr und seine sympathische Art auszeichnete.

Äddi Camille Gira

Photo © SIP / Yves Kortum