Unterzeichnung der erweiterten Rahmenvereinbarung zum gegenseitigen und grenzüberschreitenden Austausch von Geodaten

Im Rahmen der 59. Vollversammlung des Interregionalen Parlamentarierrates am 1. Dezember unterzeichneten die Leiter der Landesämter für Vermessung Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens die erweiterte Rahmenvereinbarung zum gegenseitigen und grenzüberschreitenden Austausch von Geodaten. Die im Jahr 2014 von den Partnern der Großregion unterzeichnete Vereinbarung wird um die Katasterämter der deutschen Bundesländer Baden-Württembergund Nordrhein-Westfalen erweitert.

Die Vereinbarung zum gegenseitigen und grenzüberschreitenden Austausch von geotopographischen Daten, die am 12. Dezember 2014 für eine Erstdauer von fünf Jahren verabschiedet wurde, ermöglicht den kostenlosen und gegenseitigen Austausch geographischer Grenzdaten sowie deren Aktualisierung.

Trotz der Abschaffung der europäischen Grenzen, bleibt die Kartografie ein nationales Thema. Die Unterschiede der geographischen Daten sind markant. Das Problem ist angesichts der professionellen Mobilität, dem Verkehrsnetz und der demographischen Dichte in den Grenzregionen der großregionalen Teilregionen besonders ausgeprägt.

Dank dieser einzigartigen Arbeit zum gegenseitigen Austausch von geotopographischen Daten, können zahlreiche Dienste, die für die Grundversorgung zuständig sind, so wie Not- und Rettungsdienste, deutlich erleichtert werden.

Diese Vereinbarung ist nicht gewinnorientiert und setzt ein entscheidendes Zeichen in der interregionalen geographischen Zusammenarbeit. Sie unterstützt die gemeinsamen Anstrengungen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung einer europäischen multikulturellen Region. Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung kann als historisch erachtet werden, da sie das Ergebnis einer beispiellosen Zusammenarbeit  für ein modernes und integriertes Europa ist.