UniGR-Seminar im Haus der Großregion

Zum Auftakt des interdisziplinären Seminars „Mehrsprachigkeit – Umgang mit Wissen in multilingualen Kontexten“ am 18. Mai versammelten sich Studierende der Universität des Saarlandes und der Université de Lorraine in Begleitung von Prof. Dr. Sabine Ehrhart von der Universität Luxemburg sowie Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann und Dr. Christina Reissner der Universität des Saarlandes im Haus der Großregion. Dort hatten die Studierenden die Möglichkeit, Einblicke in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion zu bekommen und die Strukturen der großregionalen Kooperation wie QuattroPole e.V. und EuRegio SaarLorLux+ kennenzulernen und sich mit deren Vertretern über Stärken und zukünftige Herausforderungen der Großregion auszutauschen. Außerdem wurde passend zum Thema des Seminars der alltägliche Umgang mit Mehrsprachigkeit in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit thematisiert. Auch die besondere Sprachensituation in Luxemburg wurde beleuchtet.

Der luxemburgische Teil des trinationalen Seminars wurde am Nachmittag auf dem Campus Belval der Universität Luxemburg fortgesetzt. Zusammen mit einigen Studierenden des Masterstudiengangs „Learning and Communication in Multilingual and Multicultural Contexts” der Universität Luxemburg hörten die deutschen und französischen Teilnehmer zahlreiche Vorträge zu Sprachenpolitik und Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Bildungs- und Erziehungswesen. Insgesamt charakterisierte eine sowohl inhaltlich als auch organisatorisch gelungene trinationale Zusammenarbeit die erste Sitzung dieses Seminars und hinterließ somit den Studierenden zahlreiche positive Eindrücke.

Das dreiteilige Seminar, das dieses Jahr im Rahmen der Luxemburgischen Präsidentschaft des Gipfels der Großregion (2017-2018) durchgeführt wird, wird am 30. Mai in Metz fortgesetzt, bevor am 19. Juni in Saarbrücken die abschließende Sitzung stattfindet.