Schonende Mobilität 3 Grenzen: ein sicherer grüner Weg

Interreg-Projekt

Eines der wiederkehrenden Probleme im Bereich des Ballungsraums der drei Grenzen ist die regelmäßige Überlastung der Verkehrsachsen zu den Stoßzeiten. Mehr als 120.000 Belgier oder Franzosen fahren jeden Tag zur ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz über die Grenze, hauptsächlich nach Luxemburg-Stadt und Esch-sur-Alzette. Dieser Fluss von Arbeitnehmern wird verstärkt durch einen enormen internationalen Warenverkehr und durch einen regen Kundenverkehr, bedingt durch die hohe Konzentration von Einkaufszentren in der Region.

Schonende Mobilität 3 Grenzen bietet eine effektive und ökologische Alternative zum Personenwagen. Ein schonendes Wegenetz (27 Km), überwiegend reserviert für die schwachen Verkehrsteilnehmer, verbindet die Wohngebiete mit den wichtigsten Bahnhöfen der Region: Messancy, Athus, Longwy, Pétange und Rodange. Es bietet den Einwohnern einen sicheren grünen Weg, um zu Fuß oder mit dem Fahrrad in höchstens 20 Minuten den nächstgelegenen Bahnhof zu erreichen. Es fördert somit den intermodalen Verkehr zwischen den Wohngebieten, den öffentlichen Verkehrsknotenpunkten und den Arbeitsstandorten. Schonende Mobilität 3 wird durch eine bürgernahe Akteursgruppe animiert. Das Projekt integriert ebenfalls eine Reihe von Infrastrukturen, wie abgesicherte Fahrradunterstände und Ladestationen für Elektrofahrräder, die an den Bahnhöfen für die Benutzer kostenlos zur Verfügung gestellt werden.