Kampf dem Klimawandel - Konferenz "Leben mit dem Klimawandel in der Großregion"

„Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderung unserer Zeit – wir können dem nur grenzüberschreitend begegnen“, erklärten der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese und sein saarländischer Amtskollege Roland Krämer heute in Trier auf der Regionalkonferenz ‚Leben mit dem Klimawandel in der Großregion‘. Die Regionalkonferenzen werden von Bund und Ländern organisiert und wollen Kommunen in der jeweiligen Region bei der Anpassung an den Klimawandel stärken. Rheinland-Pfalz und Saarland organisieren die Konferenz erstmals grenzüberschreitend und beziehen Regionen der Nachbarländer ein. „Der Charme dieser Regionalkonferenz liegt nicht zuletzt im Blick auf die Großregion. Die Anwesenheit vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Luxemburg, Frankreich und Belgien unterstreicht, dass Klimaanpassung grenzüberschreitend gedacht werden muss. Die klimatische Entwicklung erfordert gerade aufgrund vergleichbarer regionaler Gegebenheiten unser gemeinsames Handeln“, erklärte Krämer.

Heißere und trockenere Sommer, mildere und feuchtere Winter, variable Wetterlagen sowie häufigere Extremwetterereignisse – die Folgen des Klimawandels sind im Südwesten Deutschlands besonders stark zu spüren. Und der Klimawandel geht über Ländergrenzen hinweg. Rheinland-Pfalz und das Saarland sind eingebettet in die Großregion (Grande Region), die vor besonderen Herausforderungen steht, Risiken des Klimawandels abzumildern und geeignete Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.Bund und Länder führen seit mehreren Jahren gemeinsame Regionalkonferenzen zur Anpassung an den Klimawandel durch. Unter dem Motto „Leben mit dem Klimawandel in der Großregion“ bezieht die Konferenz erstmals auch angrenzende Regionen in unseren Nachbarländern Frankreich, Belgien und Luxemburg ein.