Grenzüberschreitendes Netzwerk-Projekt startet am Umwelt-Campus

Greater Green lädt Partner zu Auftaktmeeting ein

Das kürzlich gegründete Umwelttechnik-Meta-Cluster Greater Green hat zum Auftaktmeeting Clustermanager, Umwelttechniker und Vertreter der Großregion auf den Umwelt-Campus Birkenfeld eingeladen. Interessierte aus Rheinland-Pfalz, der Wallonie, Luxemburg, der Region Grand Est und dem Saarland haben die Chance genutzt sich zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem haben sich die Umwelttechnik-Experten aus dem benachbarten Ausland über Forschungsprojekte im Bereich der Biomasseverwertung und die Null-Emissions-Gebäudetechnik  am Campus informiert.

„Die Sichtbarkeit der Umwelttechnik zu erhöhen ist ein wichtiges Ziel von Greater Green“, sagt Tamara Breitbach, Geschäftsführerin des Meta-Clusters. Damit soll die Exportquote erhöht und kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Innovationsfähigkeit gestärkt werden. Die Umwelttechnik ist eine Wachstumsbranche. Sie umfasst so unterschiedliche Felder wie Wasser und Abwasser, den großen Bereich der Erneuerbaren Energien, eine energieeffiziente und nachhaltige Gebäudetechnik sowie die Optimierung von Recyclingprozessen und Umsetzung des Kreislaufgedankens in der Abfallwirtschaft. Dabei spiele auch die Digitalisierung eine zunehmende Rolle, so der wissenschaftliche Projektleiter Prof. Dr. Stefan Naumann, da  sich Prozesse optimieren lassen und schlichtweg Informationen schneller ausgetauscht werden können.

Breitbach erläutert ergänzend, es gebe noch keine Erfahrungen mit grenzüberschreitenden Unternehmensnetzwerken, geschweige denn mit einem Netzwerk, das bestehende Netzwerke miteinander in Kontakt bringe. „Die Prozesse zu entwickeln, das Kennenlernen gut und nachhaltig zu organisieren, die Sprachbarrieren abzubauen – all dies sind Aspekte, die Greater Green spannend und innovativ zugleich machen und Pioniergeist erfordern.“ Mit dem ersten Greater Green Meeting und rund 25 Teilnehmern sei ein Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt.

Hochschulpräsident Norbert Kuhn betont: „Das Projekt hat für den Umwelt-Campus eine große Bedeutung. So erhoffen wir uns durch den Netzwerkaufbau neue Kooperationen in die Großregion. Dadurch bleiben wir für Studierende attraktiv, die immer häufiger auch internationale Praktikumserfahrungen sammeln möchten. Unsere Forschungsaktivitäten profitieren ebenfalls vom grenzüberschreitenden Austausch“, ist sich Kuhn sicher.