Die Großregion bei der deutsch-französischen grenzüberschreitenden Konferenz im Hambacher Schloss

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und Bundesratspräsidentin Malu Dreyer hat am 6. April Vertreter aus Deutschland und Frankreich empfangen. Rund 250 Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich waren bei der Konferenz dabei und tauschten sich über aktuelle Fragen der Zusammenarbeit aus und vereinbarten in einer gemeinsamen Erklärung neue thematische Ziele.. Darunter auch Harlem Désir, der Staatssekretär für europäische Angelegenheiten im Außenministerium der Französischen Republik. Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann nahm an dem Treffen teil.

Vom Oberrheim bis zur Großregion standen die aktuellen Herausforderungen der grenzüberschreitenden Kooperation im Mittelpunkt.

„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen in Europa besonders wichtig. Deshalb ist es ein gutes Signal, dass wir unsere Partnerschaft auf dem Hambacher Schloss mit neuen Impulsen stärken."

Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Hambacher Konferenz, die unter dem Motto „Deutsch-französische Zusammenarbeit in der Grenzregion – Ideenwerkstatt für Europa“ stand. Auch in ihrer Funktion als Bundesratspräsidentin hatte sie gemeinsam mit dem Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, zu der Konferenz eingeladen, die nach 2013 in Saarbrücken und 2015 in Metz zum dritten Mal stattfand.

Bei diesem Anlaß wurde die Hambacher Erklärung unterschrieben.