"Adieu "DG", willkommen Ostbelgien!"

Aus „DG“ wird „Ostbelgien“.

Kennt ihr schon den neuen Kurzfilm zu Ostbelgien?

Er erklärt, warum die Region die Namensänderung braucht.

Schaut doch mal hier rein!

Der Begriff "Deutschsprachige Gemeinschaft" ist lang und sperrig. Er enthält keinerlei geografischen Bezug. "DG" ruft noch mehr Verwirrung hervor, die von "Dachgeschoß" bis zu "Dresdener Gas" reichen. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Außenvermarktung des Standortes.

Die Namensänderung folgt den Entwicklungen im restlichen Belgien: Die Region Flandern nennen sich schlicht "Vlaanderen" und die Französische Gemeinschaft hat sich für "Fédération Wallonie-Bruxelles" entschieden. Die neue Dachmarke verfolgt vor allem das Ziel, den Standort Ostbelgien attraktiver, effizienter und nachhaltiger als bisher zu präsentieren. Schon vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine Notwendigkeit. Eine relativ geringe Geburtenrate und eine alternde Gesellschaft werden das Standort vor die Herausforderung stellen, dass aus dem Berufsleben ausscheidende Menschen nicht mehr ausreichend durch nachrückende Arbeitskräfte ersetzt werden können. Die Region wird demnach auf Zuwanderung angewiesen sein, vor allem aus den angrenzenden Regionen. Zudem sind Investitionen und Unternehmensansiedlung auch für die Zukunft wichtig. Diese Beispiele verdeutlichten bereits wie wichtig es ist, die Region als Standort mit Potenzial und Perspektive in den Köpfen der Menschen zu verankern. Dies gelingt zurzeit nur unzureichend, da das Kürzel DG außerhalb Ostbelgiens mit vielem assoziiert wird, in der Regel jedoch nicht mit dem Gebiet deutscher Sprache im Osten des Landes.

Bei der Bezeichnung "Ostbelgien" handelt es sich um den kommunikativen Namen, der künftig zur Außendarstellung und im normalen Sprachgebrauch verwendet wird. Der Name "Deutschsprachige Gemeinschaft" bleibt jedoch im verfassungsrechtlichen Rahmen bestehen.