9. Edition des Weiterbildungsseminars „Grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit in der Großregion“

Zum neunten Mal eröffnete die Unterarbeitsgruppe „Polizeikooperation“ des Gipfels der Großregion 20 Nachwuchskräften der Polizei und Gendarmerie aus den Partnerregionen die Möglichkeit, Kompetenzen zu erwerben und zu vertiefen, die die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit unterstützen, und berufliche Kontakte über die Grenzen hinweg zu knüpfen.

In einem Weiterbildungsseminar „Grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit in der Großregion / Coopération policière transfrontalière en Grande Région“ beschäftigen sie sich intensiv mit dem Aufbau, den Aufgaben, den Arbeitsweisen und der gesellschaftlichen Rolle der polizeilichen Organisationen in der Großregion, mit den rechtlichen Grundlagen und den Zentralstellen der Zusammenarbeit und sie bearbeiten in Fallstudien typische Anlässe grenzüberschreitenden Handelns. Dabei nutzen sie die französische genauso wie die deutsche Sprache und verbessern so die Kenntnisse des berufsspezifischen Vokabulars in diesen beiden Sprachen.

Jedem Seminar folgen zwei eintägige Nachtreffen - einmal zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des vorangegangenen Seminars, einmal mit denen des nachfolgenden. Diese Begegnungen bieten die Gelegenheit, berufliche Erfahrungen mit der Umsetzung der neu erworbenen Kompetenzen auszutauschen und die Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen in ähnlicher beruflicher Situation in der Großregion zu bestärken. Die Nachtreffen werden reihum von allen Partnern ausgerichtet und verbinden berufliche mit kulturellen Aktivitäten, um so auch die jeweiligen Polizeiorganisationen und die einzelnen Partner in der Großregion besser bekannt zu machen.

Für Ministerin Corinne Cahen, sind diese Treffen ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Menschen in der Grossregion.

Die Unterarbeitsgruppe „Polizeikooperation“  ist beauftragt, Maßnahmen zum Aufbau von Netzwerken junger Polizistinnen und Polizisten, Gendarminnen und Gendarmen in der Großregion durchzuführen. Sie gehört zur Arbeitsgruppe „Sicherheit und Prävention“.